Der Mensch, das Monster

Nach meiner Schreibpause würde ich gern über erfreulichere Dinge schreiben, doch das folgende Thema brennt mir, aufgrund seiner Abscheulichkeit, einfach unter den Nägeln.

Mal wieder zeigt sich, wie eiskalt Manche über das Leben von Tieren entscheiden, wenn finanzielle Interessen dahinterstehen. Anlässlich der im nächsten Jahr stattfindenden EM möchte die Ukraine selbstverständlich in einem guten Licht stehen. Aus diesem Grund sollen die zahlreichen Streuner von den Straßen verschwinden, doch statt sie in Tierheime zu stecken oder sie zu kastrieren – um das Problem so wenigstens auf lange Sicht hin eindämmen zu können – entscheiden sich manche Kommunen für die abscheulichste aller Varianten: Massenmord!

Hunde werden betäubt und anschließend in Massengräbern verscharrt oder in fahrbaren Krematorien verbrannt; angeblich, weil für die Kastration kein Geld bereitstünde. Ich selbst frage mich da schon, wie man dann das Geld für solche mobilen Brennöfen haben kann oder ob ich tatsächlich glauben soll, dass diese Dinger einfach so in der Landschaft rumstanden?!

All das im Namen des Sports und natürlich keine Stellungnahme der Verantwortlichen, keine Distanzierung der UEFA von solchen Gräueltaten; nichts. Deshalb eine für diesen Blog eher ungewohnte Bitte. Schaut auf dieser Seite vorbei und beteiligt euch an der Petition, verlinkt es, macht weiter darauf aufmerksam. Damit das gezielte Morden für den Fußball und ein sauberes Image der Ukraine als EM-Land ein baldiges Ende findet.

2 Antworten zu „Der Mensch, das Monster“


  1. 1 Dr. Borstel 11. November 2011 um 8:57 nachmittags

    Signed. Auch wenn ich in diesem Fall wirklich nicht mit Erfolg rechne, da sich die Ukraine längst Richtung autoritäres System verabschiedet, der Tierschutz keine Lobby und die EU momentan andere Sorgen hat.


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